

Systemische Aufstellungen
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Systemische Aufstellungsarbeit auf gestalttherapeutischer Grundlage hilft dir, unbewusste Muster und Blockaden zu erkennen und zu lösen. Ob es um Entscheidungen, Verhaltensmuster, Lebenskrisen oder Körpersymptome geht – wir finden gemeinsam den Ursprung und transformieren ihn.
In meinen Seminaren arbeiten wir mit Stellvertretern, die in Rollen von Menschen oder in Aspekte deines Lebens schlüpfen. Diese Methode ermöglicht es, tiefere Zusammenhänge zu erkennen und lösungsorientierte Perspektiven zu entwickeln.
​Aufstellungen für Kinder oder Tiere sind ebenfalls möglich, diese brauchst du nicht mitzubringen, wir erarbeiten das Thema mit Stellvertretern. ​​
Die Ursachen für das Leid deines Kindes oder Tieres liegen oft in der Familiengeschichte, und mit systemischen Aufstellungen können wir diese auflösen, ohne dass die Familie Schuld trägt. Mehrgenerationenbelastungen können aufgedeckt und transformiert werden.
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Entdecke die Kraft der Systemischen Aufstellungen und finde Lösungen für deine Herausforderungen!
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Beispiele für kreative Lösungsversuche eines Familienmitgliedes:
# starker Rückzug eines Teenagers
L. zeigt plötzliches, starkes Rückzugsverhalten und hat kaum noch Kontakt zu Freunden. Die Eltern sind besorgt und wissen nicht, was die Ursache sein könnte. Während der systemischen Aufstellung wird sichtbar, dass L. unbewusst die Trauer der verstorbenen Oma trägt, die in der Familie kaum erwähnt wird.
Die Oma war eine wichtige Bezugsperson für L., und ihr Verlust wurde innerhalb der Familie nicht ausreichend betrauert oder besprochen. L. übernimmt unbewusst die Rolle der "Hüterin der Trauer", indem sie sich zurückzieht und die unausgesprochenen Emotionen auslebt, die im Familienfeld unterdrückt werden.
Durch die Aufstellung wird den Eltern bewusst, dass der Verlust nicht genügend Raum bekommen hat und es wichtig ist, diesen gemeinsam zu verarbeiten. Indem die Familie den Schmerz anerkennt und offen ausspricht, kann L. von der Last befreit werden, die sie für die Familie getragen hat. Dies ermöglicht ihr, sich wieder zu öffnen und soziale Kontakte zu pflegen.
# Sich grundlos schuldig fühlen
K. hat Schwierigkeiten, langfristige Beziehungen aufzubauen und fühlt sich oft grundlos schuldig oder ängstlich. In der systemischen Aufstellung wird deutlich, dass diese Gefühle mit den Erlebnissen des Großvaters im Krieg zusammenhängen, der als junger Mann traumatische Erfahrungen gemacht hat.
Der Großvater hat nie über seine Erlebnisse gesprochen, aber seine unausgesprochenen Ängste und Schuldgefühle haben sich unbewusst auf die nachfolgenden Generationen übertragen. K. trägt diese Last, ohne zu wissen, woher sie kommt.
Durch die Aufstellung wird sichtbar, dass diese Emotionen nicht seine eigenen sind, sondern Überbleibsel der Kriegserlebnisse des Großvaters. Indem die Familie die traumatischen Erlebnisse des Großvaters anerkennt, kann K. von den übernommenen Gefühlen befreit werden. Dies ermöglicht ihm, unbelastet von der Vergangenheit seine eigenen Beziehungen gestalten und ein erfüllteres Leben führen.
# Schulschwierigkeiten eines Kindes
Ein Kind hat Schwierigkeiten in der Schule, zeigt mangelnde Konzentration und zieht sich oft in Tagträume zurück. Auf den ersten Blick scheint es, als ob das Kind einfach unaufmerksam oder desinteressiert ist. Doch in einer systemischen Aufstellung wird deutlich, dass das Kind unbewusst die Rolle eines "Friedensstifters" in der Familie übernommen hat.
Die Eltern des Kindes haben oft Streitigkeiten über finanzielle Angelegenheiten, die das Kind mitbekommt. Um die angespannte Stimmung im Haus zu mildern, entwickelt das Kind unbewusst die Strategie, durch seine Schulprobleme die Aufmerksamkeit der Eltern auf sich zu ziehen und sie von ihren Konflikten abzulenken.
Dieser kreative Lösungsversuch des Kindes soll die Eltern dazu bringen, sich auf ein gemeinsames Ziel zu konzentrieren: die Unterstützung ihres Kindes. In der Aufstellung wird klar, dass das Kind versucht, Harmonie zu schaffen, indem es die Eltern auf eine andere Art und Weise zusammenbringt.
Durch die Aufstellung können die Eltern erkennen, dass ihre Konflikte das Kind belasten, und sie können beginnen, diese gezielt zu lösen. Das Kind wird dadurch von der Rolle des "Friedensstifters" entlastet und kann sich wieder auf seine eigenen Bedürfnisse und die Schule konzentrieren.​
# Fehlgeburt vor der Geburt eines weiteren Kindes
​Ein Kind zeigt häufiges aggressives Verhalten und hat Schwierigkeiten, sich in der Familie und in sozialen Gruppen einzuordnen. Die Eltern sind ratlos, da es keinen offensichtlichen Auslöser gibt. In der systemischen Aufstellung wird deutlich, dass das Kind unbewusst die Trauer und den Verlust einer Fehlgeburt trägt, die vor seiner Geburt stattfand.
Die Eltern haben die Fehlgeburt nicht vollständig verarbeitet und sprechen selten darüber. Das Kind spürt jedoch die unausgesprochene Trauer und übernimmt unbewusst die Rolle, diese Emotionen auszudrücken. Das aggressive Verhalten ist ein Ausdruck der inneren Verwirrung und des Gefühls, einen Platz in der Familie finden zu müssen.
Durch die Aufstellung wird den Eltern bewusst, wie wichtig es ist, den Verlust des ungeborenen Kindes anzuerkennen und offen darüber zu sprechen. Dies schafft Raum für Trauer und Heilung innerhalb der Familie.
Indem die Eltern den Verlust thematisieren und die Erinnerungen an das ungeborene Kind ehren, kann das Kind von der Last befreit werden, die es unbewusst getragen hat. Dies ermöglicht ihm, seine eigene Identität innerhalb der Familie zu finden und sein Verhalten zu harmonisieren.
​# Trennung der Eltern
Ein Kind zeigt starke Loyalitätskonflikte und zieht sich emotional zurück, wenn es zwischen den getrennt lebenden Elternteilen wechselt. In der systemischen Aufstellung wird deutlich, dass das Kind unbewusst versucht, beiden Elternteilen gleichermaßen gerecht zu werden und die Verantwortung für deren Wohlbefinden übernimmt.
Nach der Trennung der Eltern fühlt sich das Kind hin- und hergerissen. Es hat das Bedürfnis, beiden Elternteilen zu gefallen und vermeidet es, seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu äußern, aus Angst, einen Elternteil zu enttäuschen.
Durch die Aufstellung wird sichtbar, dass das Kind die Verantwortung für die Beziehung der Eltern auf sich geladen hat. Es glaubt, dass es die Aufgabe hat, den Frieden zu wahren und die Eltern glücklich zu machen.
Indem die Eltern in der Aufstellung erkennen, dass ihr Kind diesen inneren Konflikt erlebt, können sie ihm versichern, dass es nicht seine Aufgabe ist, für ihr Glück verantwortlich zu sein. Sie können dem Kind helfen, seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu äußern, ohne Schuldgefühle zu haben.
Durch diese Erkenntnis kann das Kind von der Last befreit werden, die es unbewusst getragen hat. Es lernt, dass es in Ordnung ist, beide Elternteile zu lieben und seine eigenen Wünsche zu äußern, ohne sich verantwortlich für die elterliche Beziehung zu fühlen.
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​​Diese kreative Lösungsversuche zeigen, wie tief verwurzelt familiäre Themen unbewusst übernommen werden können und wie eine systemische Aufstellung hilft, diese Verstrickungen zu erkennen und zu lösen.
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Stehst du vor immer wiederkehrenden Herausforderungen?
Die nächsten Aufstellungstage in
Dresden, Kaitzer Straße 93 sind am:
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Samstag, 14.02.2026
Samstag, 30.05.2026
ca. 10- 14:00 Uhr, max. 3 Aufstellungen
​Hauptklient 125 Euro, Stellvertreter 20 Euro
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Gerne rufe ich dich nach deiner Anmeldung an, wenn du ein Hauptanliegen hast, um dein Thema einzugrenzen.
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Wenn du Lust hast, stellvertretend mitzumachen und somit ganz nebenbei auch Themen zu lösen, die dich betreffen. Sei dabei:)
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Systemische Aufstellungen ermöglichen Lösungen in Bezug auf:
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Partnerschaften
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Symptome, Krankheiten und Ängste
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Tod und Abschiedssituationen
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Firmenkonflikte
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Patchworkfamilien
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Herkunftsfamilien
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Krisen
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berufliche Herausforderungen
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schwere Entscheidungen
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unerklärliche Vorkommnisse, wie wiederkehrendes "Pech"
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ständige Reparaturen an z.B. Auto und Haus
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fragwürdige Verhaltensweisen von Haustieren
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"schwarze Schafe" der Familie oder Firma